„Papa, wir können noch nicht nach Hause!“

Mission
„Papa, wir können noch nicht nach Hause!“

Warum Missionarsfamilie Engelmann weitere fünf Jahre in Bolivien bleibt

Seit 2018 lebt Marc Engelmann mit seiner Familie in dem bolivianischen Städtchen San Ramón und betreut dort eine kleine Gemeinde adventistisch getaufter Mennoniten. Um noch mehr Menschen zu erreichen, soll nun auf dem Gelände neben dem Schulgebäude ein Gesundheitszentrum entstehen. Welche Vision die Geschwister damit verfolgen und wie es dazu kam, dass die deutsche Pastorenfamilie noch weitere fünf Jahre in Bolivien bleiben möchte – davon berichtet Marc Engelmann hier.

Ich stand mitten im Fluss. Es war Sabbatmittag und die Sonne entfaltete gerade ihre ganze Kraft. Ich merkte, wie ich zu schwitzen begann, auch wenn das Wasser angenehm kühlte. Obwohl eine Familie in der Nähe die nasse Erfrischung genoss, war ich nicht zum Baden hergekommen. Im Gegenteil: Ein mulmiges Gefühl im Bauch machte sich breit. Am Tag zuvor hatte unser Bezirkspastor nämlich noch ganz nebenbei erwähnt, wer oder was hier alles im Fluss wohnte: Zitteraale, Piranhas, kleine Stechrochen und natürlich Krokodile. Am Schluss fügte er noch schmunzelnd hinzu, dass bis jetzt aber jeder wieder aus dem Fluss lebend herausgekommen sei ...

Bevor ich weiter über die Folgen einer tierischen Begegnung nachdenken konnte, kamen bereits die Täuflinge langsam zu mir ins Wasser. Der Ortsprediger hatte mich gebeten, die Taufe von zwei bolivianischen Familien zu übernehmen. Das machte ich natürlich gern. Eine davon kannte ich sehr gut, denn sie waren unsere früheren Nachbarn gewesen. Als wir in San Ramón im Pastorenhaus gewohnt hatten, freundeten wir uns mit dieser Nachbarsfamilie an. Das Ehepaar hatte einen älteren Sohn und bekam zu der Zeit ihr zweites Kind. Der Ältere hatte Interesse an Gitarrenunterricht und so kam er regelmäßig zu meiner Frau Wendy in die Musikschule – damals noch in unserem Haus im Dorf. Es stellte sich heraus, dass die Mutter als Kind in der Adventgemeinde getauft worden war, aber schon länger nicht mehr die Gemeinde besuchte. Sie ging lieber zu den Zeugen Jehovas. Durch die Musikschule und mehr Aktivität in der spanischen Adventgemeinde wurde der Kontakt wieder intensiviert. In diesem Herbst traf sie dann mit ihrer Familie die Entscheidung für ein Leben mit Gott, und so wurde sie samt ihrem Mann und Sohn an diesem sonnigen Sabbat getauft. (Und – Gott sei Dank: Alle haben die Taufe im Piranha-Zuhause überlebt!) Auch wenn ich seit unserer Ankunft in Bolivien vor drei Jahren noch keinen Bewohner der mennonitischen Kolonien hier taufen durfte, bin ich über jeden einzelnen Menschen dankbar, der die Entscheidung für Jesus trifft.

Keine einfache Entscheidung

Da wir wussten, dass die ursprünglich bewilligten fünf Jahre als Missionare in Bolivien Ende 2022 auslaufen würden, hatten wir uns bereits seit geraumer Zeit als Familie Gedanken gemacht, wie es weitergehen sollte. Etliche löcherten uns, wie wir uns entscheiden würden. Und diese Frage begleitete uns für viele Monate! Wir beteten und fragten nach dem Willen Gottes. Tatsächlich war unsere natürliche Tendenz, wieder nach Hause zu kommen, da wir Familie und Freunde jenseits des Atlantiks vermissten. Doch je länger wir darüber nachdachten, desto stärker wurde der Eindruck des großen Werks, das hier immer noch zu tun war. Ein Nachfolger war ebenfalls nicht in Sicht, der in naher Zukunft die Arbeit hier übernehmen konnte. Als wir unsere beiden Söhne fragten, wie ihre Entscheidung aussehen würde, entgegneten sie, ohne zu zögern: „Wir können doch nicht nach Hause gehen, wenn noch immer so viele Menschen hier nichts von Jesus wissen!“ Ich musste schmunzeln über so viel kindliche Ehrlichkeit. Also haben wir uns im Herbst entschieden, unsere Zeit in Bolivien um weitere fünf Jahre zu verlängern. Es ist uns wahrlich nicht leichtgefallen. Aber wir haben Frieden dabei, dass Gott uns hier weiter gebrauchen möchte. Das zeigen uns u.a. die Begegnungen mit Menschen, mit denen Gott uns regelmäßig zusammenführt.

Vor einigen Tagen kam zum Beispiel eine Frau zu mir, weil sie uns für den Straßenbau Erde gebracht hatte und das Geld abholen wollte. Bevor ich ihr das Geld brachte, fragte sie nach christlichen Zeitschriften. Gerne gab ich ihr etliche Magazine, die ich noch auf Spanisch hatte. Wir kamen ins Gespräch über ihre Situation und plötzlich fing sie an, mir zu sagen, wie sehr sie sich nach Gott sehnte. Gerade in dieser Zeit hatte sie angefangen, Gott neu zu suchen. Da ihr Mann sehr dem Alkohol zugeneigt ist, hatte sie in ihrer Familie keinen, der sie bei ihrer Suche unterstützte. Sie hatte den Eindruck, dass viele in den Tag hineinlebten und nicht an Gott dachten. Manche hörten von Gott in der Schule, aber lebten so, als hätten sie alles wieder vergessen. Und dann sagte sie: „Aber das sehe ich hier an eurer Schule nicht! Hier wird der Glaube wirklich gelebt!“ Was für ein Zeugnis! Eine Frau, die ich eigentlich gar nicht wirklich kannte und mit der ich nur geschäftlich zu tun hatte, legte so ein Zeugnis über unsere Schule ab! „Gott sei Dank“, sagte ich mir innerlich. Es ist alles Gottes Werk und er schenkt den Segen zu allem. Am Schluss fragte ich sie, ob vielleicht jemand mal bei ihr vorbeikommen könnte, um mit ihr die Bibel zu lesen. Sie bejahte erfreut und ich notierte mir ihre Nummer.

Ein Licht für die Stadt

Die Schule ist wirklich ein Geschenk und ein Licht für die ganze Stadt. Sie ermöglicht den Zugang zu Bevölkerungsgruppen, die wir sonst nie erreichen würden. Das ganze Team hier an der Schule setzt sich dafür ein, den Kindern eine gute Schulbildung und die Liebe zu Jesus zu vermitteln. Wir sind dankbar für jeden Einzelnen, der mithilft. Ob im Bereich der Grundschule, des Kindergartens, der Musikschule oder der wachsenden Gesundheitsarbeit. Überall sind helfende Hände am Werk, die Jesus zu Taten der Liebe inspiriert.

Besonders dankbar sind wir auch für die staatliche Anerkennung unserer Grundschule und des Kindergartens. Der Schulbezirksleiter hat bei der Einweihungsfeier, die im September stattfand, immer wieder betont, es sei ein Wunder, dass in der Zeit der Pandemie, wo alles andere stillstand, die Schulanerkennung bewilligt wurde. Und er hat Recht: Es ist wirklich ein Wunder, nachdem immer wieder verschiedene Dokumente gefehlt hatten und wir Neue einreichen mussten. Eine große Hilfe bekamen wir vom Kultusminister des Bundeslandes Santa Cruz, der ebenfalls an der Einweihung unserer Schule teilnahm. Die Adventisten feierten 2021 das hundertjährige Jubiläum adventistischer Bildung in Bolivien. Dazu gab es verschiedene Feierlichkeiten, an denen auch teilweise der Kultusminister zugegen war. Er war so fasziniert und begeistert vom adventistischen Schulwerk hier, dass er zusagte, den Anerkennungsprozess unserer Schule beschleunigen zu wollen. Selbst eine bevorstehende Inspektion von der zuständigen Behörde des Kultusministeriums brauchte dann plötzlich doch nicht mehr stattzufinden. Wir sind dankbar für jedes Wunder, das Gott hier tut! Ihm sei die Ehre dafür!

Im Zuge dessen denke ich auch gerade an einen anderen jungen Schüler in der zweiten Klasse. Er kommt aus San Julian, das etwa dreißig Minuten von San Ramón entfernt liegt. Seiner Mutter ist gute Bildung so wichtig, dass sie jeden Tag die Fahrtzeit mit dem Taxi in Kauf nimmt. Ihr Sohn ist das erste Mal an einer christlichen Schule und hört begeistert die biblischen Geschichten am Morgen. Zu Hause erzählte er sie bereits weiter und die Mutter hat mittlerweile eine Bibel gekauft, aus der sie nun jeden Morgen unterwegs im Taxi begeistert lesen. Wir freuen uns sehr über die Früchte unserer Schularbeit! Auch wenn es manchmal (wie an jeder Schule) die eine oder andere Diskussion mit den Eltern gibt, ist die große Mehrheit sehr dankbar für dieses einzigartige Angebot an christlicher Bildung hier in San Ramón.

Da wir für nächstes Jahr sehr viele Interessenten haben, müssen wir uns aufgrund der Raumknappheit mit den Anmeldezahlen sogar beschränken. Momentan haben wir im Schulgebäude drei Unterrichtsräume mit zusätzlichen Zimmern für die Lehrer und das Direktorium. Diese Räume werden dann teilweise auch am Nachmittag von der Musikschule genutzt. Im anderen Bereich des Schulgebäudes wohnen die Freiwilligen und wir als Familie. Die Abteilung Erziehung der lokalen Vereinigung mahnte immer wieder an, wir bräuchten unbedingt mehr Schüler, damit die Schule finanziell selbsttragend wird. Aber für eine höhere Schülerzahl benötigen wir mehr deutsche Lehrer und mehr Klassenzimmer. Beides sind für uns große Herausforderungen. Die Gemeinde betet fast jeden Sabbat für neues, geeignetes Lehrerpersonal für unsere Schule. Ihr ist es ein Herzensanliegen, dass Gott noch mehr deutschsprachige Lehrer nach Bolivien ruft. Aber es ist eben Gottes Werk – und dass kann man nicht wirklich beschleunigen. Wir legen es Gott vor und er bewegt die Herzen der Menschen. Wenn du Gottes Ruf in deinem Herzen spürst, uns hier zu unterstützen, kontaktiere mich oder die Baden-Württembergische Vereinigung! Wir freuen uns über deine Nachricht!

Zukunftsplan Gesundheitszentrum

Was die Knappheit der Räume angeht, hatten wir schon viele kreative Überlegungen in der Vergangenheit. Wir nutzen das Schulgebäude von früh morgens bis spät abends für die verschiedensten Angebote. Letzte Woche wurde zum Beispiel wieder ein Kochkurs angeboten von 16 bis 19 Uhr mit anschließender Verköstigung. Diese Kurse wurden bisher sehr gerne angenommen. Das letzte Mal hatten wir fast zwanzig Teilnehmer – viele davon nicht aus der Gemeinde. Aber am Ende dieser ganzen Überlegungen über fehlende Räumlichkeiten brauchen wir eben nun mal mehr Platz. Wenn die Freiwilligen in ein neues Gebäude umziehen könnten, dann wären im Schulhaus mehr Räume für den Unterricht verfügbar. So entstand die Idee eines neuen Gebäudes für Freiwillige und Helfer, die uns hier mit ihren Gaben und Fähigkeiten unterstützen. Gleichzeitig wollen wir auch die Gesundheitsarbeit weiter ausbauen. Etliche Familien und Einzelpersonen haben Interesse, ein paar Tage bei uns zu verbringen, um gesundheitlich neu auftanken zu können. Gerade für mehrtägige Gesundheitsprogramme bräuchten wir Übernachtungsmöglichkeiten für die Gäste. Erst neulich hatten wir Besuch von einen Mann aus Santa Cruz, der das Wochenende über hier bei uns war. Er ließ sich behandeln und genoss das leckere, gesunde Essen von unserer exzellenten Köchin Kyra. Am Freitagabend erlebte er den Sabbatanfang mit uns und nahm am nächsten Morgen am Gottesdienst teil. So können wir körperliche und geistliche Gesundheit gut miteinander verbinden. Auch für solche Gesundheitsangebote bräuchten wir entsprechende Räumlichkeiten, die momentan nur sehr begrenzt vorhanden sind. Wir haben also darüber weiter nachgedacht und gebetet und sind zu dem Schluss gekommen, dass es für weiteres Wachstum des Projekts an der Zeit für ein neues Gebäude ist. Damit würde es genügend Platz für einen Gästebereich und Behandlungszimmer für das Gesundheitszentrum geben, wie auch einen Wohnbereich für Freiwillige und Helfer.

Momentan haben wir eine kompetente Physiotherapeutin vor Ort, die schon vielen mit ihren Fähigkeiten helfen konnte. Dabei ist für mich immer wieder faszinierend, wie mit einfachen Handgriffen schnelle Linderung und Hilfe möglich ist! Zusätzlich bieten wir verschiedene Vorträge und Kurse zu aktuellen Gesundheitsthemen an. Besonders gut hat sich, wie schon erwähnt, der Kochkurs etabliert. Darüber hinaus haben wir den Traum, dass immer mal wieder Ärzte für zwei bis drei Wochen hierherkommen, die dann über Sprechstunden die Menschen beraten und behandeln können. An den Abenden könnten sie dann über weitere Themen informieren. Gerade auf dem Land ist die Gesundheitsversorgung sehr schlecht und die meisten sind nicht krankenversichert. Europäische Medizin hat hier einen sehr guten Ruf und so könnten wir für Menschen da sein, die ansonsten nicht erreichbar sind. Auf die Art ließen sich letztlich schulische und gesundheitliche Bildung wunderbar miteinander verknüpfen.

Für die Planung des neuen Gebäudes haben wir dieses Mal einen befreundeten deutschsprachigen Bauingenieur in Bolivien kennengelernt, der für uns die Baupläne kostenlos gezeichnet hat und uns mit seiner Expertise unterstützt. Dafür sind wir sehr dankbar, da man hier sehr wenige gute und kompetente Architekten findet. Der Boden wurde in den letzten Wochen schon vorbereitet und jetzt werden die Streifenfundamente gegraben, um die Bodenplatte gießen zu können. Falls jemand interessiert ist, uns hier mit dem Bau zu unterstützen, darf sich ebenfalls gerne an die Baden-Württembergische Vereinigung oder an mich wenden.

Interesse an Prophetie und der Zukunft der Welt

Zusätzlich zur Gesundheitsarbeit hier vor Ort überlegen wir schon länger, wie wir effektiver in die Kolonien hineinwirken könnten. Oft ist der frontale Zugang mit der biblischen Botschaft gar nicht möglich, da die traditionellen Mennoniten sehr vorsichtig und misstrauisch sind, wenn sie jemand in Bezug auf den Glauben anspricht. Außerdem ist es ihnen in der Regel nicht erlaubt, mit Personen aus anderen Kirchen zu sprechen – sonst bekommen sie einen disziplinarischen Besuch der Ältesten, vor dem sich alle fürchten.

Deswegen arbeiten wir hauptsächlich mit Gesundheitsliteratur in den Kolonien. Dazu konnten wir adventistische Studenten gewinnen, die über die Arbeit der Buchevangelisation unsere Gesundheitsbücher in den mennonitischen Siedlungen verkaufen. Dadurch können sie ihr Schulgeld verdienen und den Menschen vom großen Arzt erzählen, der ihnen geistliche Heilung bringen möchte. Manche sind dafür offen und ich bin dann öfters beim Nachbesuch dabei, um diese Interessierten auch kennenzulernen. Die misstrauische Distanz ist dann zwar trotzdem anfangs noch da, aber wir konnten schon mit vielen offen über Bibel, Erlösung und prophetische Themen sprechen. Viele Mennoniten haben große Angst vor dem Chip im Reisepass, weil sie denken, dass sei das Malzeichen des Tieres. Darüber hinaus haben sie aber sehr wenig Kenntnisse von der biblischen Prophetie. Dennoch zeigen viele Interesse an dem, was die Bibel über die Zukunft voraussagt – und da haben wir als Adventisten wirklich viel zu sagen. Besonders in der aktuellen Zeit!

Letzte Woche war ich auf Besuch für etliche Tage in einer großen Kolonie, etwa hundert Kilometer südöstlich von uns. Dort war ich bei Heinrich. Er ist schon über sechzig und hat Beschwerden mit seinem Rücken, sodass er bei seiner Arbeit im Haus und im Hof nicht mehr so mobil ist. Vor knapp zwei bis drei Jahren ist er aufgrund der Einladung eines Freundes zu Vorträgen gegangen und hat sich anschließend zu Jesus bekehrt. Seitdem ist Freude und Frieden in seinem Leben eingekehrt. Nur zu Hause gab es zunehmend Probleme, da seine Frau und Kinder seine Entscheidung und die damit verbundenen Veränderungen nicht unterstützten. Kurze Zeit später verhängte die Kolonie den Bann über ihn und er wurde aus der Kirche ausgeschlossen. Damit war er sozial und auch wirtschaftlich geächtet. Im September letzten Jahres verließ ihn dann auch noch seine komplette Familie, sodass er nun ganz allein auf dem Hof lebt. Er braucht eigentlich Hilfe beim Kochen, Wäsche waschen, Haus putzen und beim Versorgen der Tiere auf dem Hof. Doch leider gibt es kaum Menschen, die ihn unterstützen. Dabei sind seine Rückenbeschwerden eine zunehmende Belastung für ihn. So war ich etliche Tage bei ihm und habe für ihn gekocht und Zeit mit ihm verbracht. Wir lasen die Bibel, versorgten die Hühner, brachten den Tieren Wasser und besuchten andere Personen in der Kolonie. Ohne Klimaanlage war es tagsüber und nachts sehr warm. Und ohne elektrischen Strom und Licht musste man sich anderweitig aushelfen. Aber am Ende war Heinrich so dankbar für die Hilfe, die er bekam. Es schien für ihn wie eine Oase in der Wüste. Er freut sich immer sehr, wenn er hört, dass wir für ihn beten und er selbst durch den Trost der Schrift erneut Hoffnung schöpfen kann.

Geschichten wie diese bewegen mich, wenn ich sehe, wie Menschen nicht aufgeben und sich trotz schwieriger Umstände entscheiden, an Gott festzuhalten. Vor Kurzem hatte ich einen Traum, der genau das aufgriff und an den ich mich sogar nach dem Aufwachen noch klar erinnern konnte: Ich hörte, wie jemand aus der Bibel vorlas; es war der Text aus Sprüche 3,5-6: „Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade!“ (ELB) Menschen hörten diese inspirierten Worte und wurden innerlich bewegt. Sie trafen Entscheidungen. Viele verzichteten auf ihre Fernsehsendungen, grenzten ihre Nutzung des Internets ein und legten ihre Handys beiseite, um sich für ihren Herrn Zeit zu nehmen. Sie wollten sich ganz auf Jesus verlassen und immer mehr an ihn denken. Dazu mussten sie Zeit schaffen. Deswegen legten sie alles beiseite, was sie an ihrer Zeit mit Jesus hinderte. In diesem Traum begann sich das Leben dieser Menschen zu verändern und sie erfuhren, was es heißt, dass Gott „sie recht führt“ – hin zum Lebenswasser und bis zum gläsernen Meer. Nur ein Traum? Vielleicht. Aber mit Sicherheit ein Traum, der hier in Bolivien – und auch in deinem Leben – Wirklichkeit werden kann.

Spendenkonto:

Freikirche der STA in BW,
IBAN: DE79 6009 0100 0227 3910 12
BIC: VOBADESSXXX
Verwendungszweck: Hoffnung für Bolivien 

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